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An anderer Stelle haben wir schon einen Tipp gegeben, wie man sich gegen Immobilienbetrug, wenn man diesem schon zum Opfer gefallen ist, wehren kann — umgehend Anzeige wegen Betruges erstatten. Leider haben wir von vielen Betroffenen erfahren, dass solche Anzeigen aufgrund von Korruption oft ins Leere laufen und die Akte immer wieder unter dem grossen Stapel auf dem Schreintisch verschwindet. Dann können wir euch den weiteren Tipp der „Öffentlichkeit“ geben. Dazu habt ihr mehrere Möglichkeiten: 1. Ihr macht es wie wir und erstellt eine wirkungsvolle Internetseite mit sämtlichen Materialien, die den Betrug eindeutig nachvollziehen lassen. 2. Ihr wendet euch an einen deutschen Fernsehsender, der euren Fall an die Öffentlichkeit bringt und vor Ort eventuell etwas recheriert und an diverse Personen herantritt. Wenn ihr nicht möchtet, dass ihr erkannt werdet, bittet den Fernsehsender die Namen bei Ausstrahlung im deutschen TV zu ändern und eure Gesichter unkenntlich zu machen, auf jeden Fall werden die Reporter wohl kräftig in der Suppe herumrühren, was euch letztendlich auf dem Weg nach vorn zugute kommen kann. Und wie heiss einige Sender auf solch eine Storry sind, könnt ihr euch sicher denken. Wir hatten selbst einige Angebote zur Veröffentlichung und Mitwirkung an diversen Reportagen. Unsere Geschichte des Immobilienbetruges neigt sich langsam dem Ende entgegen. Nachdem unsere „Öffentlichkeitsarbeit“ Wirkung zeigte, lies auch die Korruption nach, so dass die zuständigen Behörden uns ihr Gehör schenkten. Unser Bau wurde von einem am Gericht anerkannten Gutachter unter die Lupe genommen. Auf Grund dieses Gutachtens und der unumstößlichen Nachweise über die an die Firma Aton geflossenen Zahlungen, wurde angeordnet, dass die Inhaber der Firma Aton uns umgehend alle Original-Papiere über das Grundstück, sowie die Baupläne zu übergeben haben. Seitdem befindet sich der Makler mit unseren Originalpapieren auf der Flucht. An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den Einheimischen bedanken, die uns unermüdlich geholfen haben, unsere Recht vor Ort durchzusetzen und die uns immer wieder ermutigt haben, die Hoffnung auf Gerechtigkeit nicht aufzugeben. Das Glück eine solche Hilfe zu bekommen ist sicher keine Selbstverständlichkeit. Wir hoffen, wir konnten euch ein wenig über Immobilienbetrug aufklären und vor Fehlern bewahren. Selbstverständlich würden wir uns freuen, wenn wir zukünftig auch E-Mails von euch bekommen. Und diejenigen, welche uns schon geschrieben haben, wissen: unsere Tipps kosten nichts (wir sind keine Serviceagentur, die euch dafür dicke Kohle abknöpft.) Falls jemand von euch die Kontaktadressen diverser Fernsehsender braucht, die an Geschichten über Immobilienbetrug in Ägypten interessiert sind, schreibt uns einfach eine kurze Mail ( kontakt@safaga-erleben.com ), wir senden euch die Daten zu.
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