Die Wohnung

Nicht das etwa jemand glaubt, wir hätten diese Möbel bestellt  -  diese wurden einfach in die Wohnung gestellt und vom Vorschuss der Villa abgezogen, ebenso die zusätzlichen und nicht vereinbarten Kosten der Baurechnung. Von den vorher zugesicherten Originalbelegen über Baumaterial und Arbeitskosten fehlte jede Spur. Die Preise wollten uns die Inhaber der Firma “ATON“ nicht erläutern, wir bekamen lediglich die Aussage, dass in Ägypten alles teuer ist, viel teurer als in Deutschland. Glauben Sie so was niemals! Die Möbel könnten wir lt. Aussage der Inhaber der Firma  „ATON“ zwar zurückgeben, allerdings können wir dafür kein Geld zurückbekommen, da diese schon gekauft wurden und Aton diese auch nicht zurückgeben kann. Das wir die Sachen nicht bestellt hatten und sowieso einen ganz anderen Einrichtungsstil bevorzugen, störte die Inhaber von Aton nicht.

Das war aber noch nicht alles. Die Rechnungen wurden im August 2006 auf Januar 2006 zurückdatiert, obwohl wir im Januar nachweislich nicht in Ägypten waren. Uns wurde sehr deutlich von den Inhabern der Firma Aton erklärt, dass wir keinen Grundbucheintrag bekommen, sollten wir Stress machen und die Rechnungen nicht unterschreiben, ohne Grundbucheintrag  -  kein Besitz und außerdem hätten wir dann das ganze bisher investierte Geld in den Sand gesetzt, dann doch lieber etwas mehr bezahlt, als alles verloren. Die Ansage war sicher mehr als deutlich!

 

Beim Betrachten der Rechnungen dürfte jedem sehr schnell klar werden, dass es sich hierbei um reine Fantasieposten handelt, da nicht mal Mengenangaben bezüglich des verbrauchten Baumaterials angegeben wurden, so kostet z.B. bei Posten 5 (abgerechnet mit 2140 Euro) die gleiche Malerarbeit inkl. Arbeitsstunden in Deutschland ca. 700 Euro, ausgeführt von einem Meisterbetrieb und mit einer vernünftigen Abrechnung.

Sie glauben  —  das war schon alles?  Mit der Villa wird´s noch besser!

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